Windenergie im Ebersberger Forst - Kurzdarstellung
15.10.2011 von Green City Energy GmbH
Präambel
Auf dem Gebiet des Ebersberger Forstes ist ein Windpark mit 6 Windenergieanlagen (WEA) geplant. Das Planungsgebiet befindet sich im westlichen Randbereich des Ebersberger Forstes und ist im Besitz der Bayerischen Staatsforsten. Einen Überblick über die Standorte gibt die mitgelieferte Karte. Die benötigten Flächen wurden bereits mit den Bayerischen Staatsforsten abgestimmt um negative Beeinflussungen möglichst auszuschließen. Eine Zustimmung der Staatsforsten zur Eignung dieser Flächen ist damit gegeben. Für den Standort Ebersberger Forst gibt es seitens der Staatsforsten eine Reservierung der Fläche für die Green City Energy GmbH und die Verhandlungen zum Nutzungsvertrag sind aufgenommen.
© Green City Energy GmbHKommunale Energieversorgung
Wir unterstützen die Errichtung von Kraftwerken in kommunaler Hand. Im Integrierten Klimaschutzkonzept für den Landkreis Ebersberg wird ausdrücklich die Finanzierung der Kraftwerke in Form von Bürgerbeteiligungen gefordert. Diese Forderung erfüllen wir durch die Errichtung von Bürgerwindanlagen. Darüber hinaus möchten wir mit einem „Regionalen Energiekonzept“ die unterschiedlichen Anforderungen der Kommunen, die an eine funktionsfähige und nachhaltige Energieversorgung gestellt werden, erfüllen. Insbesondere ermöglicht Green City Energy GmbH den Kommunen sich an den Kraftwerken zu beteiligen. Dazu müssen unterschiedliche Dimensionen zu einem kohärenten Gesamtkonzept „Energie“ zusammengefügt werden.
Abstandsflächen Die Abstände zwischen den WEA und der Wohnbebauung ergeben sich aus den Anforderungen durch die gesetzlichen Vorgaben. Insbesondere durch die einzuhaltenden Grenzwerte für Schallimmissionen und Schattenwurf. Darüber hinaus planen wir die Abstände zur Wohnbebauung im Rahmen der Machbarkeit und in Abstimmung mit den Anwohnern so groß wie möglich zu halten. In den Regionalplänen Deutschlands werden oft 750 m bis 1000 m Abstand zur allgemeinen geschlossenen Wohnbebauung genannt. In diesem Projekt halten wir einen Abstand von 1000 m für sinnvoll und orientieren uns damit an der oberen Grenze der Vorgaben.
Netzanbindung
Die Anbindung an das Stromnetz kann in Vaterstetten erfolgen. Das dortige Umspannwerk in der Nähe der Kompostieranlage ist etwa 5 km Luftlinie entfernt und wäre über ein etwa 7 km langes und unterirdisch verlegtes Kabel vom Windpark aus erreichbar. Die Kabeltrasse erfolgt in der Regel entlang der Straßen. Auch die parkinterne Verkabelung erfolgt entlang der Zuwegung, so dass keine unnötigen Belastungen in der Umgebung entstehen.
Windverhältnisse
Die Region Bayern ist als Schwachwindregion des Binnenlandes klassifiziert. Allgemeine Erfahrungen lassen jedoch darauf schließen, dass das tatsächliche Windpotential höher liegt. Insbesondere durch die Ausnutzung der topografischen Besonderheiten und große Nabenhöhen von etwa 140 m kann das Windpotential ausgeschöpft werden. Um eine genaue Aussage zu den konkreten Standorten machen zu können wird eine Windmessung und anschließendem Windgutachten durchgeführt.
Natur- und Landschaftsschutz
Zu vorhandenen Gebieten mit besonderem Schutzstatus (FFH, SPA, Wildschutzzone u.s.w.) werden ausreichende Abstände eingehalten. Grundsätzlich werden im Rahmen des immissionsrechtlichen Genehmigungsverfahrens alle Belange des Natur- und Landschaftsschutzes durch unabhängige Gutachten gesondert geprüft. Der Forstbetrieb ist über diese Vorgehensweise informiert und stimmt dieser zu.
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München, 13.04.2011
Green City Energy GmbH
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