Daten und Fakten zur Windenergie

16.10.2011 von Josef Mittermeier

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Nach ersten Schätzungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) deckten die erneuerbaren Energien im ersten Halbjahr 2011 mit 57,3 (erstes Halbjahr 2010: 50,4) Terawattstunden 20,8 Prozent des deutschen Strombedarfs ab. Im ersten Halbjahr 2010 hatte, laut BDEW, der entsprechende Anteil noch bei 18,3 Prozent gelegen.

Die Windenergie bleibt mit einem Anteil von 7,5 (2010: 6,6) Prozent gemessen an der Stromproduktion die wichtigste erneuerbare Energie.

Nur durch diese Entwicklung ist es möglich gewesen, acht der 17 deutschen Kernkraftwerke abzuschalten, ohne dass Versorgungsengpässe entstanden sind.

Die Energiebilanz von Windenergieanlagen ist im Gegensatz zu fossilen und atomaren Kraftwerken eindeutig positiv. Bereits nach wenigen Monaten hat ein Windrad soviel Energie erzeugt wie zur Herstellung notwendig war.

Mit Windenergieanlagen kann kostengünstig Strom erzeugt werden. Unter Einbeziehung der Folge- und Entsorgungskosten der konventionellen Stromerzeugung ist Windenergie bereits jetzt am billigsten. Mit modernen Windgeneratoren kann auch in Süddeutschland wirtschaftlich Strom erzeugt werden.

Eine 2MW-Anlage erzeugt etwa 4 Mio. kWh Strom im Jahr. Damit können ca. 1.200 Haushalte versorgt und der Umwelt 4.300 t CO2 erspart werden. Das ist die Menge Kohlendioxid, die 2.200 Mittelklasse-PKW pro Jahr ausstoßen (entspricht einer Fahrleistung von etwa 27 Mio. km).

In einem aufwändigen Genehmigungsverfahren wird sichergestellt, dass keine nennenswerten Beeinträchtigungen von Mensch, Natur und Umwelt entstehen.

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