Sozialempfang: Demografischer Wandel - "weniger, älter und bunter"

30.01.2012 von Thomas Vogt

SPD dankt Sozialverbänden und sozial engagierten Vereinen im Landkreis.

Zum mittlerweile dritten Mal hatte die Kreis-SPD gemeinsam mit der SPD-Kreistagsfraktion sozial engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis zum Dialog in die „Ebersberger Alm“ eingeladen. Bei der Ankunft wurden die Gäste vom Bundestagsabgeordneten Ewald Schurer, dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im Kreistag Albert Hingerl, dem Kreisvorsitzenden Thomas Vogt sowie Stadträtin Doris Rauscher begrüßt, der SPD-Bürgermeisterkandidatin.

In seinen Begrüßungsworten dankte der SPD-Kreisvorsitzende Thomas Vogt den etwa 100 anwesenden Gästen, haupt- und ehrenamtlichen Vertretern von Sozialverbänden und sozial engagierten Vereinen und Organisationen, für deren "besonderen und wichtigen Beitrag für die Gesellschaft und die Menschen im Landkreis". "Wir wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen," so Vogt. "Wir wollen verstehen, wie wir als Partei und besonders auch unsere Mandatsträgerinnen und Mandatsträger in den Kommunen, im Landtag und Bundestag Sie unterstützen können."

Dem schloss sich Poings Bürgermeister Albert Hingerl in seiner kurzen Ansprache an. Hingerl lobte die Gäste als die "ehrlicheren Sozialpolitiker“ und sieht die Kommunalpolitiker eher als Partner der Aktiven in den Verbänden und Vereinen. Er stellte auch klar, dass die SPD sich als Partner verstehe, denn so Hingerl, "wir kümmern uns lieber um die Menschen als Straßen zu bauen", und unterstrich damit die Prioritäten der SPD-Fraktion im Kreistag.

Der Geschäftsführer des Caritas-Kreisverbandes, Ludwig Mittermeier, hielt das Kurzreferat des Abends zum Thema "Demografischer Wandel". Dabei war Ihm wichtig, nicht nur auf die Senioren zu schauen. "Weniger, älter und bunter" seien die Schlagworte für den demografischen Wandel und dies müsse bei der Gestaltung der Zukunft berücksichtigt werden. In den letzten 40 Jahren hätten sich die Geburtenzahlen halbiert, während die Lebenserwartung um 10 Jahre gestiegen sei. Gleichzeitig habe die ethnische und kulturelle Vielfalt zugenommen und haben Familienstrukturen sich verändert.

Als Anstoß für die Kommunalpolitiker schlug Mittermeier vor, die separaten Jugend-, Familien-, Behinderten- und Seniorenbeauftragten in einer übergeordneten Struktur zusammenzuführen. So könne man den Lebenssituationen der Menschen besser gerecht werden und die Teilhabe aller Menschen am sozialen Leben gewährleisten.

Beim anschließenden Buffet hatten die Gäste dann Gelegenheit, den Dialog untereinander und mit den anwesenden Kommunalpolitikern zu führen, wovon die Anwesenden regen Gebrauch machten.

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